Audiodatei-Infos

Das Datenblatt jeder Mediendatei: Codec, Samplerate, Kanalanordnung, Bitrate und Dauer, lokal aus den Headern der Datei gelesen.

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Jede Audio- oder Videodatei ist eigentlich zwei Dinge übereinander: ein Container (die Hülle .mp3, .wav, .m4a oder .flac) und ein Codec (das eigentliche Kompressionsverfahren, das die Samples darin speichert, etwa MP3, AAC, FLAC oder unkomprimiertes PCM). Dieses Tool liest den Header aus und zeigt dir beides an, dazu Samplerate, Bittiefe oder Bitrate, Kanalanordnung und die genaue Dauer, damit du den echten technischen Fingerabdruck der Datei siehst, statt dich auf ihren Namen zu verlassen. Weil es die Struktur liest und nicht die ganze Datei dekodiert, kommt die Antwort fast sofort, selbst bei langen Tracks.

Du greifst dazu, wenn eine Datei die Vorgabe von jemand anderem erfüllen muss. Ein Suno-Export, ein aus deiner DAW gebouncter Stem und ein Track, den dir ein Mitwirkender gemailt hat, können in einem Ordner identisch aussehen und sich doch in Bitrate, Kanalzahl oder Codec unterscheiden, Unterschiede, die entscheiden, ob ein Upload akzeptiert oder klammheimlich neu komprimiert wird. Die Zahlen vorher zu prüfen sagt dir, ob du ein echtes verlustfreies Master hältst oder eine verlustbehaftete Datei, die bereits Details verworfen hat, was kein späterer Re-Export zurückholen kann.

How it works

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    Zieh eine beliebige Audio- oder Videodatei hinein.

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    Lies die ausgelesenen Details: jeder Stream in der Datei wird aufgeführt.

When to use it

  • Prüfen, dass ein Track eine 16-Bit/44,1-kHz-WAV ist, bevor du ihn an DistroKid oder TuneCore schickst, da viele Vertriebe MP3-Dateien als Master ablehnen.
  • Die echte Bitrate einer von Suno geladenen MP3 bestätigen, bevor du entscheidest, ob sie sauber genug für ein Vertriebs-Master oder nur als grobe Referenz taugt.
  • Einen abgelehnten Upload bei YouTube oder eine Einreichung bei einer Sync-Bibliothek diagnostizieren, indem du prüfst, ob die Datei unerwartet mono, dual mono oder in einem nicht unterstützten Codec vorliegt.

FAQ

Warum sagt meine "WAV", dass sie etwas anderes ist?

Dateiendungen lügen, Header nicht. Dieses Tool zeigt, was wirklich drin steckt, praktisch, um falsch benannte Dateien zu erwischen, bevor sie einen Upload sprengen.

Welche Samplerate sollte meine Musik haben?

44,1 kHz ist der Musikstandard (48 kHz für Videoarbeit). Höhere Raten dienen dem Produktions-Headroom, nicht der Wiedergabequalität.

Was ist der Unterschied zwischen dem Container und dem Codec, den es anzeigt?

Der Container ist die Dateihülle, .mp4, .m4a, .mov, .mkv, und der Codec ist das Format, das das Audio darin komprimiert, etwa AAC, MP3 oder ALAC. Ein einzelner Containertyp kann verschiedene Codecs aufnehmen, weshalb sich zwei .m4a-Dateien auf derselben Plattform unterschiedlich verhalten können, deshalb zeigt das Tool beide an, um das Rätselraten zu beenden.

Bedeutet eine höhere Bitrate immer besseren Klang?

Nur bis zur Qualität der Quelle. Eine 128-kbps-MP3 auf 320 kbps neu zu codieren verpackt dasselbe bereits verworfene Detail nur in eine größere Datei; die verlorene Information kommt nicht zurück. Bitrate ist nur dann ein aussagekräftiges Qualitätssignal, wenn die Datei einmal aus einer verlustfreien Quelle codiert wurde.

Wie erkenne ich, ob eine Datei mono oder stereo ist?

Das Feld Kanalanordnung zeigt die Kanalzahl: 1 heißt mono, 2 heißt stereo, mehr bedeutet Surround. Beachte, dass eine 2-Kanal-Datei trotzdem 'dual mono' mit identischem linken und rechten Kanal sein kann, was ein Header nicht unterscheiden kann, aber die Kanalzahl erkennt zuverlässig echte Mono-Dateien, die manche Plattformen ablehnen oder automatisch hochmischen.

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